Archive for January, 2006

Reisebericht – Burma [german only] 2006

Sunday, January 22nd, 2006

Urlaub 2006

22.01.06
Heute hat also unser Urlaub begonnen nach einem langen Flug mit Gulf Air. Ehrlich gesagt haten wir schon bessere Fluggesellschaften, aber so schlecht war es auch wieder nicht. Ansonsten ist heute hier in Bangkok nicht viel passiert, es gab bereits die erste Nudelsuppe hmm war die lecker und jetzt gibts zu einem chang bier noch patthai und dann ist hoffentlich bald Schlafenszeit. Die Anreise war halt anstrengend, aber jetzt liegen ja noch 6! Wochen Urlaub vor uns, mal sehen was so alles passieren wird…
(Mandy)

24.01.
Nun gehts nach Burma. Nachdem ich gestern abend von Magen-Darm Koliken geplagt wurde. Alter Schwede das war heftig…… Aber alles wieder im Lot. Bin schon voll gespannt auf Myanmar/Burma … wie auch immer man es nun nennt.Der Flug mit Bangkok Airways war richtig gut, erstens hatten sie eine Flughafenlounge mit i-net und kleinen snacks und Getränken, und zweitens war der Service an Bord richtig gut. Während der 45min. Flug wurde sogar ein warmes Mittagessen gereicht. Die Einreise nach Myanmar klappte dann auch problemlos und wir wurden schon von unserem Hotel erwartet, dem Motherland Inn2 Hotel. Hier gibt es recht schöne, wenn auch kleine Zimmer mit aircon, tv und Bad. Wir waren dann noch auf dem Bogyokemarkt zum Geldtauschen, für 300$ haben wir 330000 kyat bekommen, in1000- Scheinen, mann da hatte man zu zählen…. Haben dann auch gleich noch die ersten longyi gekauft. Die Burmesen sind sehr freundliche und hilfsbereite Menschen. Es wird viel gelacht. Zu unserer Überraschung sieht man nicht wirklich viele Touristen. Im Hotel noch was zu Abend gegessen und dann richtig gut geschlafen.

25.01.06
Heute haben wir entschieden zuerst die Sule-Pagode und noch etwas mehr von Yangoon zu sehen, bevor wir zur Shwedagon-Pagode fahren. Die Sule-Pagode war schon beeindruckend, mit sehr viel Gold geschmückt, zahlreiche Gläubige tief in Gebeten versunken. Danach waren wir lecker indisch essen. Am Vormittag hatten wir unsere erste Begegnung mit dem Internet hier vorort, man muss halt doch viel Geduld aufbringen, aber wir konnten sogar die mails von gmx und web.de abrufen, aber das klappt vielleicht nicht jeden Tag. Haben uns dann noch mit Hr. Pfeiffer von fascinating landtravel getroffen, da wir doch einige Fragen zu unserer Reiseplanung hatten. Wir haben zwei sehr angenehme Stunden mit ihm verbracht und dabei wurden nicht nur unsere Fragen bezüglich Grenzübergang Tachileck geklärt. Am Abend wieder lecker burmesisch gegessen und jetzt freuen wir uns auf morgen und die Shwedagon-Pagode, wir haben sie ja schon zweimal aus der Ferne gesehen, vielleicht schaffen wir es ja zum sunrise aufzustehen…
(Mandy)

26.01.
Leider wurde Sunrise erfolgreich verschlafen. Aber egal. Also ging es nach der Frühstück erstmal nach downtown und es gab sogar einen Highspeed Internet Laden ohne Anmeldeprozedur. Mail abrufen klappte sehr fix aber die erwartete mail war leider nicht dabei. Dann gings zur Shwedagon Pagode. Wahnsinn. Man kommt hoch und wird von einer goldenen Pracht quasi erschlagen. Wir hatten einen Guide , 5 Dollar für eine Stunde Führung, hat sich wirklich gelohnt. Anschliessend waren wir noch in einem netten Restaurant und da wir ihm noch Trinkgeld geben wollten haben wir ihn zum Essen eingeladen. Gab lecker malayiisches Essen :). Dann sind wir wieder zur Pagode zurück und sind einfach noch in diesem wunderbaren Areal herumgelaufen. Fotografiert werden durfte überall. Ich lag ne Zeitlang auf dem Boden und war eingeschlafen und ein älterer Mönch beobachtete mich die ganze Zeit. Und als wir auf den Sunset warteten (der leider wegen Wolken ausfiel) setzte sich ein junger Mönch zu uns um das frisch gelernte Englisch zu üben. Sehr funny. Ich hab versucht die Shwedagon Pagode mit Angkor Wat zu vergleichen aber das ist nicht möglich. Irgendwie brauch man verschiedene Sichtweisen. Egal, die Shwedagon Pagode ist schon ein wahnsinng tolles Erlebnis. Und im Gegensatz zu Angkor wird Religion hier noch gelebt und paktiziert.

27.01.06
Heute gehts also weiter nach Bagan. Nach dem Frühstück (für Mathias gabs Burmese Style- Fischsuppe…) sind wir dann nochmals in die City und haben beim herumstöbern superbillige Sonnenbrillen von RayBan gesehen, Mathias hat seine sofort bekommen, ich musste noch etwas warten. Dann sind wir endlich zum Busbahnhof aufgebrochen, alles etwas anders als von Thailand gewohnt, sogar beim “einchecken” musste man seinen Pass vorlegen. Unser Bus war zwar nicht im allerbesten Zustand, aber wir hatten auch nichts anderes erwartet. Jetzt ging also unsere 17 stündige Fahrt los, bis auf einen anderen Deutschen waren nur Einheimische an Bord. Es gab auch Tv, und die ersten Stunden wurden wir mit Karaoke und burmesischer Comedy “gequält”, aber irgendwann war dann Nachtruhe, zwischendurch kurz gehalten um schnell was zu essen. Leider war mit Schlaf nicht allzu viel, da die Strasse teilweise in einem wirklich desolaten Zustand war. Besonders witzig war es, als alle Passagiere, bis auf zwei Mönche, aussteigen mussten und über eine alte Holzbrücke laufen mussten, erlebt man nicht jeden Tag. Zu unserer Überraschung kamen wir bereits kurz vor 5 in Bagan an.

28.01.06
Glücklicherweise hatten wir unser Zimmer bereits vorreserviert und deshalb war es auch kein Problem schon um diese Zeit einzuchecken. Unser Hotel ist richtig nett und ruhig, Bungalows inmitten eines grossen Gartens. Als erstes haben wir natürlich etwas geschlafen und später sogar noch ein Frühstück bekommen. Einige der Tempel und Pagoden liegen gar nicht weit entfernt, so das wir die Schwezagon -Pagode gleich heute besichtigt haben. Die ist zwar nicht ganz so imposant, wie in Yangoon, aber es war trotzdem beeindruckend. Am Nachmittag haben wir dann noch einen älteren Tempel besucht, und dabei noch ein eigenartiges Erlebnis gehabt. Auf dem Weg dorthin wurden wir nämlich von einem ältern Einheimischen angesprochen, der wohl Lehrer an der hiesigen Grundschule ist, dieser nette Herr hat uns auch gleich seine Adresse gegeben und uns für morgen zum Abendessen eingeladen. Neugierig bin ich ja schon, aber ob wir das wirklich machen sollen? Danach gabs noch eine burmesische Massage. Bei mir war es sehr schmerzhaft aber gut, Mathias war nicht ganz zufrieden. Anschliessend lecker Abendbrot und jetzt bald Schlafenszeit. Morgen gehts zur grossen Tempeltour mit der Pferdekutsche.
(Mandy)

29.01.06

Also als kurzer Rückblick muss ich sagen, dass die Massage nicht so der Bringer war. Die Druckpunkte am Kopf merke ich heute noch. Und irgendwie war es auch keine richtige Massage, man darf nicht wirklich denken dass eben alle Asiaten die Massage-KungFu-Koch Weltmeister sind. Anyway. Schlimmer war, dass mich das Essen und/oder der local Whiskey hingestreckt haben. Schon nach dem Aufstehen gekotzt und Durchfall. Dann auf die Kutsche, die ersten Tempel angeschaut und die Ruckelei nahm kein Ende. Einer der Tempel war aus dem 11. Jahrhundert und wurde von Pfeilern gestützt, aus der Zeit als man die UNESCO noch ins Land liess. Ist leider heute nicht mehr der Fall. Und leider gibts nicht genug einheimische Spezialisten für Restauration. Ein Teufelskreis. Schon von der ersten Pagode hatten wir einen tollen Blick über Alt-Bagan. Wirkllich fantastisch. Der Guide dort erklärte in einem recht passablen Englisch auch einige interessante Sachen, ich glaube, auch ein Grund warum wir ihm ein selbstgemaltes Bild abkauften. Aber gegen Mittag war für mich definitiv Schluss. Ab ins Hotel, hinlegen, Vomex schlucken und StarCola trinken gegen Durchfall plus ein paar Kekse runterwürgen. Abends auch noch leicht erhöhte Temperatur. Dennoch hatten wir den Kutscher bestellt für eine Sunrise Tour. Der kam auch pünktlich und da es mir wieder besser geht also ab Richtung Sonnenaufgang auf einer einsamen Pagode. Nunja, wenn unsere japanischen Freunde nicht dagwesen wären mit ihrer HighTechSuperProfessional Ausrüstung dann wäre es auch gar nicht sooooo voll gewesen. Aber anyway, es war wirklich ein einmaliges Erlebnis die Sonne über all den Pagoden Stupas und Tempeln aufgehen zu sehen. Und ich hoffe sehr das wenigstens einige der Bilder mit der Nikon was geworden sind. Für heute Nachmittag wollen wir uns Räder nehmen und den Sunset werden wir uns sicher nicht entgehen lassen. Morgem gehts dann nach Mandalay aber nicht per Boot sondern wieder Bus.
(mathias)

30.01.

Und ich darf auch gleich weiter schreiben….. Nach dem Sunrise erstmal Breakfast (das wir mittlerweile nicht mehr sehen können….) und dann nochmal schlafen bis ca. gegen 12:00. Anschliessend ein bisschen gammeln und dann Fahrräder mieten und ab nach Alt-Bagan, man will ja noch was sehen. Der Ananda Tempel ist sehr wuchtig und macht Eindruck. Und am nächsten Tempel sind wir dann wieder den netten Bilderverkäufern “auf den Leim” gegangen. Naja. Ausserhalb von Bagan gibts das nicht und ein paar nette Mitbringsel will man ja auch. Die jungen Damen waren auch zu überraschenden Tauschgeschäften bereit. Gefragt sind Lippenstift, Nagellack und andere sehr weltliche Dinge. 🙂 Nach einem frischen Fruitshake gings Richtung Sunsetpoint. und Wunder über Wunder wir haben noch 2 Bilder erstanden und es war auch nur ein (!) Japaner da. Es war wunderschön zu sehen wie die Sonne hinter den Pagodenfeldern versinkt. Ein unvergesslicher Anblick. Und es stimmt, dadurch, dass es viele Pagoden sind fühlt man sich nicht von der Wucht und Grösse der Bauwerke “erschlagen” wie in Angkor Wat. Da nach dem Bilderkauf das Geld für ein Abendessen samt Marionettenperformance nicht mehr langte waren wir in einem kleinen Restaurant und haben voll lecker Myanmar typisches Essen bekommen … wobei wir nicht mal alles geschafft haben. Und der Hammer war der Preis, 2400 Kyat für zwei Personen. Dann endlich duschen und das Hotel bezahlen (sehr kulant btw) und noch ein Bild der Shwezigon Pagode bei Nacht. Bustickets sind gekauft nach Mandalay und an der Busstation werden wir auch abgeholt.
Is echt nett Traveller zu sein….
(mathias)

31.01.
Die Fahrt war die Hälfte der Strecke echt krass. Jeder Platz im Bus war verkauft, die Reifen sahen aus wie bessere Formel1 Slicks und alles war irgendwie chaotisch. Aber wenigstens fuhr ein Mönch mit …. Bis Meitykila keinen richtigen Platz zum Sitzen (selbst im Gang standen kleine Plastikhocker als “Sitz”…) aber dann wurde es besser, neue Strasse, nur noch normale Belegung und wir waren schon nach 6 Stunden in Mandalay. Zu früh für den Pickup Service vom GH. Viele Taxifahrer strömten auf uns ein, aber irgendwie rief dann wirklich einer beim Peacock an und wir wurden abgeholt. Das Peacock ist sehr sehr smooth und relaxed. Witzigerweise lauter deutsch sprechende Menschen da 🙂 Die Betreiber sind sehr freundich und kümmern sich um alles. Erinnert sei an die Sache mit dem Taxi. Dann noch schnell ins iNetcafe für mails und die Flugzeiten für Heho. Muss ja gebucht werden. Ausserdem gabs bei Black Canyon Coffee noch so richtigen Kaffee. Ein älteres Paar aus Schwaben ist auch angekommen evtl sharen wir uns ein Taxi zur U-Bein bridge. War zwar schweineteuer, 2 Espresso und 2 Latte kamen 8300 ks, also 8 $ . Den Abend noch sehr relaxed ausklingen lassen und abends im Bett noch die weitere Route versucht festzulegen. Sieht so aus als würden wir nicht um eine Übernachtung in Chiang Rai umhinkommen. Aber mit dem Boot wollen wir trotz aller Geschichten doch fahren….

01.02.

Und nun gibts das erste richtig tolle Traveller Breakfast in Myanmar (Bild!) Endlich nicht das Standardzeug was wir bisher kennen….. Wichtigstes heute ist das AirTicket, danach richtet sich das Weitere.
So. Inle Lake fiel aus dem Programm. Dafür bleiben wir bis Samstag in Mandalay und fliegen dann direkt nach Tachilek. Für 5000 ks hatten wir heute vormittag eine nette Stadttour. Erst die Flugtickets holen dann gings zu den Goldschlägern. Wirklich schwere Arbeit. 10 stck Blattgold gekauft und ab zur Mahamudi Pagode. Der Buddah ist über und über mit Gold bedeckt. Bilder zeigen wie er noch vor einigen Jahren aussah. Habe auch etwas Gold aufgeklebt und hoffe dass meine Wünsche in Erfüllung gehn. Ein Mönch führte uns durch die Pagode, erklärte und zeigte sehr gut. Dafür bekam er auch die 5000 ks , er will ne neue Robe kaufen. Naja. Ausserdem hat er mich für morgen zum meditieren eingeladen. Anschliessend ging es zu den Holschnitzern und dort werden auch die Wandbehänge gefertigt. Danach das Kloster mit den fantastischen Schnitzarbeiten erbaut im traditionellen burmesischen Stil. Und zu Mittag gabs heute Nudeln “chinese Style” sehr lecker und leider wieder zuviel bestellt. Da es im GH schon wieder keinen Strom gab war schlafen sehr schwierig. Anyway der Taxifahrer holt uns dann ab zum Mandalay Hill und dem grössten Buch der Welt.
Das mit dem Inle ist nicht weiter wild. Wir haben beschlossen dass wir im Gegensatz zu Cambodia irgendwie schon gern nochmal nach Myanmar kommen würden. (mathias)
Wir sind also am Nachmittag zum “grössten Buch” der Welt gefahren, war wirklich sehr beeindruckend, für jede Buchseite wurde eigens eine kleine Pagode gebaut, das waren also 729 an der Zahl und die liegen auf einem riesigen Klostergelände. Mein am Morgen geschenkt bekommenes Armband bin ich auch gleich wieder losgeworden… naja. Danach gabs einen traditionellen Tee in einer der vielen Teestuben rund um den Mandalayhill, und nachdem der Besitzer ein Freund unseres Taxifahrers war haben wir den Tee sogar spendiert bekommen, dieser war sehr süss und mit Milch, hat aber ganz gut geschmeckt. Dann erfolgte der Aufstieg zum Hill, sind immerhin 975 Stufen. Am Aufgang wurden wir von zwei Jurastudenten angesprochen, die im Nebenfach englisch studieren und ihre Englischkenntnisse erweitern wollten. Es hat sehr viel Spass gemacht sich mit ihnen zu unterhalten, wir haben wieder jede Menge erfahren. Der Sonnenuntergang war auch wieder sehr schön, war zwar etwas dunstig, aber trotzdem. Zum Abendessen sind wir dann auf den Nachtmarkt, dort gabs ne Nudelsuppe, Frühlingsrolle und Kuchen für unglaubliche 1000 kyat, also 1$. Jetzt haben wir noch kurz mit Alice gesprochen, auch über die schlechte Stromversorgung hier in Mandalay, das Hotel hat heute schon ganze 3 Stunden “öffentlichen” Strom gehabt und leider leidet unsere Klimaanlage unter den erheblichen Stromschwankungen und streikt, aber auch das werden wir überleben. Jetzt noch ein Bier und dann ist Schlafenszeit, 1950 Stufen müssen ja aus den Beinen wieder raus. Mal sehen was der morgige Tag bringt.
(Mandy)

02.02.06
Nach dem Frühstück sind wir dann zum ehemaligen Königspalast, auch unter dem Namen “Glaspalast” bekannt, gelaufen. War ganz schön weit, insgesamt vielleicht 10km. Da auf dem Gelände auch eine grosse Militäreinrichtung ist, musste am Eingang nicht nur Name und Hotelanschrift sondern auch die Passportnummer angegeben werden. Leider hatten wir weder unsere Pässe, noch die Kopien dabei, durften aber trotzdem rein.
Der Eintritt betrug 5000kyat für 2 Personen. Nach einem langen Marsch erreichten wir endlich unser Ziel und durften dann auch unsere Fotoapparate zücken, da diese nur im direkten Palastbereich benutzt werden dürfen. Über den Palast gibts leider nicht viel zu sagen, da alle Räumlichkeiten, bis auf ein paar Betten und einem nachgebauten Thron leerstehen. Wie das Leben wohl früher mal war, lässt sich nur schwer erahnen. Waren deshalb doch irgendwie enttäuscht. In einer Teestube dann noch einen kleinen snack zu uns genommen und dann wieder zurück Richtung Hotel. Unterwegs waren wir nochmal beim Black Canyon Coffee und haben wieder ne Menge Geld dagelassen. Am Nachmittag gings dann in einem richtigen Taxi zur U-Bein-Brücke. Das Auto haben wir uns zusammen mit einem älteren Ehepaar aus D gemietet, die schlafen auch hier. Unterwegs haben wir noch in einem Kloster angehalten, in dem über 300 Buddhafiguren zu sehen sind. Alle sahen anders aus, als wir es gewohnt sind, hatten irgendwie weibliche Züge…
Die U-Bein-Brücke ist die längste Teakholzbrücke der Welt, nämlich 1,2km lang. Da es nur selten ein Geländer gibt, war es für mich schon fast eine Mutprobe darüber zu gehen, aber ich habe es geschafft, wenn auch etwas verkrampft… Nochmals in einer Teestube eingekehrt und dann nach zähen Verhandlungen ein Ruderboot gechartert, das uns zum sunset auf den See und dann wieder ans Ufer bringt. Der Sonnenuntergang war wieder richtig sehenswert, auch wenn wir nicht alleine unterwegs waren. Abends waren wir noch im “Green Elefant” essen, hervorragender Service und das Essen schmeckte auch. Haben dafür auch immerhin 10$ bezahlt, waren auch nur Touristen da. Zum Schluss tanzte dann sogar der green elephant noch für uns. Morgen wollen wir uns dann nochmal erholen und vielleicht noch etwas shoppen gehen.
(Mandy)

03.02.

“Unser” Taxi war leider schon vergeben so dass wir uns dann halt einfach zum inet Cafe haben fahren lassen und haben nochmal nach Infos wegen Laos und nach mails geschaut. Dann zu Fuss zum Centralmarket, ein bisschen durch Chinatown und auch mal in einen der seltenen Mobilfunkshops geschaut. Preis für ein Sony Ericsson K750i immerhin stolze 375$. In Richtung Zegyo markt gabs dann auch noch nen frisch gepressten Zuckerpalmensaft. Der Centralmarkt selber is nich so toll. Einziges “highlight” ein Shop der von einem kannibalistisch lebenden Stamm im Norden skurrile Dinge verkauft. Aber wenn man ein bisschen ausserhalb rumsitzt kann man sehr schön das Treiben beobachten dass auch genauso wäre wenn die paar Touris nicht da wären. (Ich hab mich immer über den Zustand der diversen Automobile amüsiert…) dann noch ein paar lecker Springrolls und eine interessante Variante von gefüllten Pfannkuchen gefunden. Als wir wieder im GH waren gabs zufälligerweise auch “offiziellen” Strom so dass auch die aircon arbeitete und wir ein nettes Mittagsschläfchen halten konnten. Heute abend gibts nochmal Dinner bei Alice und dann noch die burmesische Puppenshow…. Morgen wird ein interessanter Travellertag, werden wir es bis Chiang Khong schaffen ???
(mathias)
Nachsatz zum Abend. Waren noch noch in einem relativ neuen kleinen Theater für traditionelle burmesische Kunst. Es gab ein tolles Orchester, Tänze von Mann und Frau und Marionettenspiel. In ca einer Stunde bekam man einen kurzen Eindruck von jahrhunderte alter Kunst, und irgendwie merkte man den Leuten auch die Freude an die sie bei der Aufführung hatten. Sehr schön das.
(mathias)

04.01.
Heute gehts nach Tachilek. War schön in Myanmar. Sicher, wenn es geht kommen wir eines Tages wieder. Und ich freu mich schon auf Cafe Laos und auf Beerlao 🙂
TSCAKKA!!!! Wir sitzen im Bus nach Chiang Khong!!! Der Flug mit der alten ATR72 war anders als wir es kennen aber es gab sogar einen kleinen Kuchen und einen Tee. Dann ab zur Grenze (als der Immigationbeamte am Airport fragte ob wir nach Thailand wollen fiel mir fast schon ein Stein vom Herzen…) und die Formalitäten auf beiden Seiten erledigt. Der Beamte auf burmesischer Seite tauschte uns auch die letzten Kyat in Baht, wenn auch sicher mehr zu seinem Vorteil. Komischerweise haben wir immer geradeso den letzten Bus erwischt. In Chiang Rai gabs auch nur einen ungesunden Snack deswegen. Aber es sieht so aus als könnten wir morgen früh mit dem Boot nach Luang Prabang starten.
Und wir haben nicht mal ein Bild von Alice gemacht ist uns aufgefallen. Schade eigentlich, es war wirklich das GH mit dem besten Service, einfach zum Wohlfühlen.

05.01.
Nach einer eher unruhigen Nacht (konnte kaum schlafen) waren dann aber doch alle Formalitäten vom SP GH erledigt. Gestern abend noch schnell zu Hause angerufen, es sind mom bis zu -15 Grad und Schnee… dann doch lieber das völlig überfüllte slow boat nach LPB…. so voll, dass sie hier mehr Tickets als Sitzplätze verkauft haben. Das Boot ist wirklich bis auf die Gang”steh” plätze beladen. Ich hoffe der “Kapitän” versteht seinen Job…. Auf jeden Fall hat man den Eindruck das es in Laos definitiv mehr Traveller gibt als in Myanmar.
(mathias)
Die Landschaft unterwegs ist anfangs noch recht interessant, vereinzelte Inseln, grosse Sandbänke und interessante Felsformationen mitten im Mekhong. Aber nach 2 Stunden verliert sich der Reiz schon langsam. Ausserdem sind die Sitzgelegenheiten nicht wirklich komfortabel, es waren Holzbänke und wenn wir nicht vom Nachbarboot noch Sitzkissen gekapert hätten, wäre es noch unbequemer gewesen. Irgendwann waren dann die 6 Stunden auch geschafft und unser Boot legte mit leichten Problemen in Pakbeng an, hier ist also Zwischenstopp. Habe gleich ein “Zimmer” (eher Verschlag) für 200TB gebucht, aber soviel ist es nicht mal wert. Der Service ist schlecht, das Essen war auch nichts besonderes und die Preise sind hoch. Man ist leider gezwungen hier zu übernachten. Aber es ist ja nur eine Nacht. Morgen gehts dann nochmal für ca. 6 Stunden über den Mekhong und dann sind wir endlich in Luang Prabang. Die Betten sind furchtbar hart- Wo ist die Matraze? Obwohl im Reiseführer als nett beschrieben, scheint sich so ziemlich alles zum negativen verändert zu haben. Dieses güsthouse erhält keine Empfehlung von uns. (Mandy)

06.02.06
Die Nacht haben wir überraschend gut verbracht und nach einemm cafe lao gings dann auch wieder aufs boot, zuvor noch schnell proviant besorgt. Dieses Boot war deutlich besser, es gab Sitze, ähnlich denen im Flugzeug mit verstellbaren Rückenlehnen, allerdings auch nicht für alle, aber nachdem wir zeitig genug da waren hatten wir welche ergattert. Aber Mandy war mal wieder zu freundlich und mit einer israelischen Reisegruppe die Plätze getauscht hatte, ohne sich die anderen genau anzusehen, war plötzlich kein Sitzabstand mehr vorhanden. Das gab Ärger und mir wurde die Reiseleitung vorerst entzogen. An der Landschaft änderte sich nicht viel und dauernd legte das Boot einen kurzen Zwischenstopp ein und so wurden aus 6 Std. Fahrzeit ganz schnell 7,5 Std. Aber irgendwann kamen wir doch in Luang Prabang an. Nachdem wir auch unsere Rucksäcke “wiedergefunden” hatten, suchten wir uns erst ein Taxi und dann ein Guesthouse. Da gabs auch gleich die ersten Schocks, der Taxifahrer wollte 2! $ pro Person und die ersten 3 Guesthouses waren schon voll belegt, aber schliesslich hatten wir Glück. Wir logieren jetzt im Sabaidee GH mit AC, TV und Bad für 15$. Liegt zwar nicht ganz zentral, aber dafür ist es eine ruhige Gegend. Wir sind dann noch über den Nachtmarkt gelaufen, haben dabei lecker gegessen und dann wieder zurück. Hier ist alles schon sehr touristisch und wenns den 7/11noch gäbe, könnte man meinen man ist in Thailand. Unberührt ist es jedenfalls nicht mehr. Da wir aber gerade aus dem noch nahezu unentdeckten Myanmar kommen, muss man sich erst mal wieder dran gewöhnen. (Mandy)

07.02.
Ein sehr relaxter Tag geht zu Ende. Das Breakfast hier erinnert an selige Burmazeiten, aber unterwegs noch nen Cafe Lao und der Tag is gar nich so schlecht begonnen. Dann haben wir uns eines der bedeutentsten Vats angeschaut, sehr schöne Glasmosaike und alles sehr gepflegt. Die Aufbewahrung der Bake für die Prozessioon erinnerte allerdings eher an eine Rumpelkammer. Und ich habe Räucherstäbchen angezündet, Mandy meinte später ich werde wohl doch noch Buddihst…. Beim Herumlaufen fanden wir ein sehr nett aussehendes Spa, und nach kurzem Überlegen haben wir für abends einen Termin vereinbart. Heute gefiel Luang Prabang schon viel besser, trotz nicht zu übersehender Touristen. Dann noch “Travellerarbeit” geleistet .. heisst Postkarten geschrieben. Für das letzte Geld dann noch lecker Nudelduppe gegessen und ab ins GH und etwas schlafen. Dann ganz relaxed zum Spa und einen sehr schönen Wohlfühlabend erlebt mit Sauna, Augenbrauen zupfen (ich war scheinbar der erste Mann der das in Anspruch nahm…) Body Peeling und Massage. Alles in allem sehr sehr toll und der Preis ging darum voll in Ordnung. Aber es war schon nach 9 und so haben wir uns beeilt noch etwas zu essen zu bekommen, es gab wieder lecker Traveller Fastfood und noch ein Baguette welches an Cambodia erinnerte. Mit ein paar Cashews und ner Büchse Lao gings dann ins Bett. Morgen müssen wir eine Tour zur Buddah Cave buchen und den Palast anschauen.
Ist manchmal echt klasse Traveller zu sein.
(mathias)

08.02.
Und wieder ein anstrengender Travellertag zuende…. Heute früh waren wir im Palast, sehr schön alles, ich hab wirklich kein passendes Shirt angehabt und musste mir ne Jacke ausleihen. Viele Kostbarkeiten dort, alles schon etwas französisch angehaucht, aber nett. Bilder durfte man innen eh nicht machen. Anschliessend noch nen Kaffe und eine Stunde iNet. Mittags wieder lecker Nudelsuppe (heute der Stand auf der anderen Strassenseite), dann ausruhen für den Aufstieg auf den Phousi. Leider nicht so richtig was mit Sunset aber dennoch netter Ausblick. Anschliessend eine Tour gebucht zur Buddah Cave und auch Bustickets nach Vang Vieng gekauft. Ob die Reservierung geklappt hat werden wir erst wissen wenn wir da sind 🙂 Abends gabs lecker indisch Essen und dann sind wir noch im Hi.Ve gelandet zur Cocktail Happy Hour, Mojito und Cuba Libre, 2 zum Preis von einem, 5 $ waren voll ok. Nun ab ins Bett, weil das TukTuk kommt um 8. Und morgen unbedingt die Pancakes probieren…
(Mathias)

09.02.06
Heute gings also auf Tour, kurz nach acht kam ein Tuktuk und brachte uns zum Pier, von dort gings auch relativ pünktlich los. Zuerst steuerten wir ein Dorf an, in dem Sa Papier hergestellt wird. Das Papier besteht aus Maulbeerbaumrinde und wird ziemlich aufwändig produziert. Allerdings stammen diese Infos aus unserer “Bibel”, da der einzige Satz im Dorf war “We make sapaper”. Es gab jede Menge Verkaufsstände und nach ca. 10 min war der Stopp dann auch schon wieder vorbei und wir fuhren zum “Whiskeydorf” in dem eigentlich Reisschnaps gebrannt gebrannt wurde. Auch hier gabs vom Produktionsprozess nicht viel zu sehen. Immerhin gabs einige Kostproben, meine schmeckte eher wie Hustensaft, aber morgens um kurz vor 11 zeigte es trotzdem seine Wirkung… Guter Dinge steuerten wir dann endlich die Buddhacave an. Leider waren zu viele Touristen da, so das der Reiz der Höhle und der sehr sehr vielen Statuen verloren ging. Jedenfalls meine Meinung. Es gab auch noch eine zweite Höhle, allerdings war die wirklich richtig dunkel und wir hatten keine Taschenlampe dabei naja.. Dann gings wieder zurüch nach LP und nach der täglichen Nudelsuppe ein Mittagsschläfchen. Das Hotel noch bezahlt, sogar ne halbe Stunde Sport für jeden und dann nochmal Richtung Nachtmarkt, der pancake stand ja noch aus. Und der war auch richtig lecker und einnerte uns an die besten pancakes in Chiangmai. Insgesamt gabs heute ein recht üppiges Abendessen. Rucksäcke sind jetzt auch schon gepackt, muss nur noch der Wecker gestellt werden, denn morgen früh gehts zeitig los. Tuktuk ist für 7 bestellt und dann gehts nach Vang Vieng.
Manchmal stressig Traveller zu sein.
(Mandy)

10.02.
Heute gings dann nach VangVieng. Mandy hat auf der 6-stunden Busfahrt trotz Magenproblemen sehr gut durchgehalten. Die Fahrt war von der Landschaft her sehr toll, wäre auch ne ideale Strecke für Motorradtouren. Bis auf knapp 1500 Meter gehen die Serpentinen. GH gefunden, sehr nett Aussicht … aaaaaber in der ganzen “Stadt” herrscht eine Stimmung wie bei den Goldgräbern, überall wird gebaut und gehämmert und gebohrt. Im Bus haben wir Heather aus Californien kennengelernt, sehr nett für meinen Begriff. Noch etwas Geld tauschen und dann hab ich mich an den Fluss verzogen, ein bisschen Sonne tanken und auch mal reinspringen. Mal sehen was es zum Abendessen gibt, hab jede Menge Hunger, Mandy sicherlich nicht. Naja, irgendwann kommt das schon mit dem Magen. Mal schauen ob wir hier noch irgendwas machen oder doch gleich weiter nach Vientanne fahren…. Also gab es noch european Food, die Pizza und die Spaghetti Bolognese waren gar nicht so schlecht. Der Hammer: jedes Restaurant hat mehr oder weniger public ein “Special Menu” … heisst in diesem Fall Gerichte mit Opium, Marihuana oder magic mushrooms. Alter Schwede. Ansonsten haben wir überlegt wo es in SEA noch ursprüngliche Plätze gibt…. Laos gehört nicht mehr dazu und in spätestens 2 Jahren schauts hier aus wie in der Khaosan. An mails auch nix weiter. Abwarten was Mandy morgen sagt…

11.02.06
Leider ging es mir heut morgen noch nicht wirklich gut, so das wir entschieden haben, am Nachmittag doch gleich weiter nach Vientiane zu fahren. Aber vormittags haben wir uns wenigstens noch eine Höhle angeschaut, die man gut zu Fuss erreichen konnte. Nach einer halben Stunde war die Höhle auch erreicht. Wir haben dabei festgestellt, das die Laoten schon sehr gut wissen, wie man zu Geld kommt, man muss Brückenmaut bezahlen und auch Eintritt für die Höhle. Nach 150 Stufen sind wir dann oben angelangt. Innen ist es schon imposant, besonders schöne Formationen werden in verschiedenen Farben angestrahlt, haben mal wieder viele Fotos gemacht. Nachmittags gings dann mit dem”Super- VIP- Bus” für 5$ p.P. nach Vientiane. Wir wurden sogar vom Busfahrer persönlich vom Guesthouse abgeholt. War schon ganz bequem aber so besonders war es auch wieder nicht. Witzig wurde es, als wir 50 km vor Vientiane dann plötzlich den Bus wechseln mussten, warum auch immer. Nach einer ausgiebigen Dusche (wir haben uns wg. der vielen Bauarbeiten recht dreckig gefühlt) sind wir dann noch zum Mekongufer zum Abendessen spaziert. Essen war gut und günstig. Jetzt schauen wir mal wie es mir morgen geht. Mathias hat mir versprochen das ich wieder richtig gesund bin…
(Mandy)

12.02.
Heute ist Sonntag. Ist aus 2 Gründen schlecht. Es haben fast alle Geschäfte zu und es regnet. So kann man auch kaum zu Fuss irgendwohin gehen. Sind dann mit dem TukTuk zum Talat Sao gefahren. Feilschen hat hier keinen Zweck um den Fahrpreis da fast alle Fahrer Preislisten haben. Naja hat auch was für sich…. Im Markt kann man sich wirklich verlaufen, jede Menge Waren von Bekleidung bis Gold. Gekauft haben wir nichts. Ernüchterung in der Travel Agency. Kein Platz mehr im Zug nach BKK… Alternativen waren Flug oder Bus. Das eine zu teuer das andere zu unbequem. Aber dann gabs doch noch 2 Betten zwar mit AC und damit teurer aber wir haben es trotzdem genommen. Dann eine lecker Nudelsuppe mit Ente gegessen und dann haben wir noch einen kleinen Antiquitätenladen gefunden, viele tolle Sachen, das Meiste alt und haben noch tolle Sachen gekauft, und preiwert war es denke ich auch. Und nun nach dem “Mittagsschlaf” regnet es noch immer…..
(mathias)
Nun sitzen wir da. Mandy seit 3 tagen Magenprobleme, ich hatte heute auch schon wieder Durchfall. Verordnet wurde nun erstmal Riopan und Ingwertee. Dazu trockenes Brot und Joghurt pur. Ich hab mir noch ein paar abgepackte Käsescheiben geholt. Wenn es bei Mandy morgen nicht besser ist müssen wir uns wohl was einfallen lassen. Aber wir haben schon fast ein Laos Fazit. Man zahlt als Tourist immer mehr als die local people. Bei einigen Sachen kann man das ja einsehen, Höhle in VangVieng zB. Aber “Brückengebühr” ist echt ne Frechheit. Das ich für Dienstleistungen zahle ist klar, Zugticket nach BKK, geht in Ordnung. Aber das hier das Visum für Myanmar das doppelte kostet als in DE seh ich irgendwie nicht ein. Klar wollen sie am Tourismuskuchen teilhaben. Aber scheinbar ist jedes Mittel recht ….. Oder wir haben einfach zuviel Geld ausgegeben, kann ja auch sein. Heute noch schnell bei Mahlers angerufen, morgen gibts ne mail wegen dem Einschreibebrief und Alex ist durch die Prüfung gefallen, nicht schön. Na mal schauen. So morgen wird das Wetter nicht besser aber ich hoffe wir sind etwas gesünder, damit wir uns wenigstens noch die historisch-kulturellen Highlights anschauen können.
(mathias)

13.02.06
Heute gehts mir wirklich besser, obwohl der Magen immer noch ab und an wehtut. Deshalb gibts zum Frühstück auch wieder nen Ingwertee, ist morgens wirklich eine Überwindung. Aber wenns hilft… Danach sind wir dann zum That Luang gelaufen, weil heute auch wieder die Sonne schien und es richtig warm war. Wir haben ihn schliesslich auch gefunden und sofort beschlossen auf dem Weg zurück ein Tuktuk zu nehmen. Eintritt war gar nicht zu teuer, nur 1$ für zwei. Am Eingang gabs dann auch noch interessante Broschüren mit Bildnissen aller grossen kommunistischen Führer vorn drauf, leider nur auf laotisch. Der That Luang selbst ist nicht sehr imposant, man musste nicht mal die Schuhe ausziehen und durfte sogar über den Rasen laufen. Die Besichtigung war dann auch nach 5min schon vorbei. Wir haben dieses Jahr aber auch schon sehr viele Heiligtümer besichtigt und sind vielleicht auch nur übersättigt. Danach haben wir uns dann auf die Suche nach Laocotton und einem Herrenschuhgeschäft gemacht, Laocotton haben wir nicht gefunden und die Schuhe entsprachen auch nicht ganz Mathias Geschmack. Dafür gabs zum Mittag lecker chinesisch für 2$p.P. als Mittagsmenü. Nach dem täglichen Mittagsschlaf noch mal raus in die City zum Sunset an das Mekongufer, dazu gabs leckeren Fruchtshake, wobei ich meinen leider kaum angerührt habe, wg. neuerlicher Magen-Darm-Probleme. Zum Abendessen in Chinatown gabs Dimsum oder so ähnlich, bis auf die gebratene Hühnerfusshaut wars ganz lecker und noch eine scharfe Nudelsuppe dazu. Wird schon werden. Morgen gehts dann früh gleich noch zum Ho Phra Kheo dann nochmal duschen und aus dem Hotel auschecken, denn abends gehts dann zurück nach Bkk. Wir haben auch schon einen Bungalow auf Koh Phayam reserviert und freuen uns schon auf den Strand.
(Mandy)

14.02.
Heute ist der letzte Tag in Vientanne. Wir gönnen uns noch für 3$ pP den Pool vom LaneXang Hotel, ist das beste um die Zeit bis zum Zug rumzubringen. Heute morgen haben wir noch Ho Phra Keo besichtigt. Sicher einige wertvolle Teile ausgestellt und interessant. Aber wir hatten nun in diesem Urlaub sicher genug Kultur und sind vielleicht auch nicht mehr so aufnahmefähig was Tempel und andere Dinge angeht. Auf dem Talat Sao noch ein paar Dollar in Baht getauscht. Alles in allem bisher ein doch preiswerter Urlaub… und auf Ko Pahyam ist schon ein Bungalow reserviert. Wir sind schon gespannt wie es aussieht dort und was Maggi macht und und und ….
Argl. Wir sitzen im Zug nach BKK. Aber der Travel Agent oder wer auch immer hat uns reingelegt. Alles sehr chaotisch, wir haben a/c bezahlt, ein Bett oben und eines unten. Statt dessen haben wir Fan und 2 obere Betten. Preisunterschied schlappe 650 Baht…. auch der Transport über die Grenze liess sich mit “mei pen rai” nicht mehr erklären. Ich sehe es als Touriabzocke. Falls ich nochmal nach Vientanne komme …. Morgen ist, falls geht, ein Hotelpool sicher nicht das schlechteste. Und ein Ticket sichern nach Ranong.

15.02.
Die Zugfahrt war sehr angenehm. Prima geschlafen und der Ärger ist auch langsam verraucht. In BKK in einer Travel Agency am Bahnhof nur schlechte Verbindungen nach Ranong. Also Taxi zum Southern Busterminal und Tickets für den VIP32 heute abend gekauft, dann Siam Square und Geld tauschen. Und nun bei Starbucks einen iced Latte und Donuts und mal sehen wie wir den Tag rumbringen….
Waren wieder mal den halben Tag im MBK und haben sogar eingekauft, nämlich Travellerkleidung. In einem Internetcafe haben wir uns Hotels mit Pool gesucht und konnten dann im Eastin Bangkok auch als Nichtgäste den Pool für 100 TB p. P. benutzen. War ein sehr schickes Hotel und gab auch wieder richtig guten Service. Am Bahnhof unsere Rucksäcke abgeholt und eine lustige Taxifahrt zum Busterminal gehabt. Der Bus war auch recht nett, guter Sitzabstand und man konnte eine bequeme Schlafposition einnehmen, was ich auch sofort getan habe und fast die ganze Zeit geschlafen habe. Morgens um halb 6 sind wir dann in Ranong angekommen.
(Mandy)
Und dann ging es pünktlich um 9 los nach Ko Payam. Der Kapitän ist noch immer derselbe 🙂 Und auch im Bamboo hat sich nur ein bisschen was geändert. Neue Küche und Terasse, aber sonst wie gehabt. Und July hat für uns einen ShellHut reserviert, echt klasse. Neuigkeiten gibts einige, Maggi ist zurück in die Schweiz und der Hund Diamond ist auch nicht mehr da. Dafür ist Tim der Kanadier wieder da. Und die Banana Bar scheint es so auch nicht mehr zu geben. Mosche ist auch zurück nach Israel. Aber auch wenn es nun schon ein paar Urlauber mit Kiddies gibt, im grossen und ganzen ist es noch so wie wir es in Erinnerung haben…. Und das heisst den ganzen Tag NICHTS tun!!!!! Und schon am ersten Nachmittag das Gesicht von der Sonne rot färben lassen. Und trotz noch immer vorhandener kleiner Magenprobleme Beachvolleyball spielen.

16.02.

Ko Payam. Zu tun : nichts. Sehr smooth. Und das den ganzen Tag…

… einen Tag später … immer noch dasselbe 🙂

22.02.
Heute ging es mir nicht ganz so gut. Muss am Essen gestern abend bei Gilles gelegen haben. Wir waren mit Jay und Liora essen, hat viel Spass gemacht und wir haben sogar Sternbilder gezeigt und erklärt bekommen 🙂 Die beiden sind wirklich sehr lieb. Abends noch mit Gael email geschrieben , sie hat keinen account und wollte die mailaddi einfach so im Browser eintippen. Marc ist gestern zurück nach Hause dafür kam gleich der nächste Schweizer, Mattheu, auch sehr nett. Und Zigaretten haben wir preiswert bekommen und nun versuch ich mal wieder Patthai zu essen, Beachvolleyball hab ich besser heute auch sein lassen.
Is aber dennoch schön Traveller zu sein….
(mathias)

23.02.
Wieder ein Tag mit nichts verbracht 🙂

26.02.06
Alles wie immer, das Tagesprogramm ist immer das gleiche “Was machen wir heute?- Nichts!”
Allerdings war ich gestern nochmal zur Massage und es war unglaublich, sie hat alle Problemstellen gefunden und richtig bearbeitet. Ich fühlte mich wirklich viel besser, auch wenn ich müde war. Toll!
(Mandy)

03.03.

Nun sind wir wieder in BKK. Im Mit Praisan ein Zimmer ergattert, es kommen immer mehr Traveller her, is wohl kein Geheimtipp mehr…. Die Fahrt war ok konnte sogar schlafen. Dann gleich zum Siam Square und auch ins neue Paragon. Hammer. Soviel Glammer und alle grossen Namen aus jeder Branche von Ferrari bis zu Bang/Olufssen und jede Menge Mode… aber das Beste ist das Ocean World, ein Aquarium mit alle was dazugehört im “Keller” … mit bis zu 6m grossen Haien und auch vielen Infos zu allem was es eben gibt bis hin zu einem “Streichelzoo” für zB Seesterne. Echt gut gemacht. Leider war das preiswerte iBook nur ein special Offer wenn man Student ist. Und wie immer festgestellt dass Technik nicht billiger ist als bei uns…

Bilder findet Ihr hier Burma und Thailand 2006